Der Abklärungsprozess in der Invalidenversicherung bei Rentenentscheiden: Prozesse, Akteure, Wirkungen
Beschreibung
Es gehört zu den Aufgaben der IV, Personen mit gesundheitlichen Problemen rasch und unkompliziert bei ihrer Eingliederung zu unterstützen genauso wie einen möglichen Rentenanspruch zu prüfen.Bei beiden spielt die Abklärung der medizinischen und beruflichen Situation der betroffenen Person eine zentrale Rolle. Im Spannungsfeld zwischen Eingliederungs- und Rentenperspektive müssen die IV-Stellen als zentraler
Akteur die spezifischen Situationen der versicherten Personen zu verschiedenen Zeitpunkten adäquat berücksichtigen und die weiteren Akteure, etwa die behandelnden Ärzte und die medizinischen und beruflichen Begutachtungsstellen, sinnvoll in den Abklärungsprozess einbinden.
Ziel der Studie ist es, die für die erwünschten Wirkungen zentralen Elemente des IV-Abklärungsverfahrens zu identifizieren und den IV-Stellen eine wissenschaftliche Grundlage in die Hand zu geben, um die Vorgehensweise im Abklärungsverfahren zu verbessern, aber auch um die Grenzen des eigenen Handelns besser zu verstehen. Die durch diese Studie gewonnene Orientierung soll also in erster Linie eine Grundlage für die Optimierung der IV-Abklärung bilden und zu einer verbesserten Zusammenarbeit mit den verschiedenen Akteuren beitragen. Dazu soll die Studie möglichst umfassend die strategischen und konkreten Vorgehensweisen der IV-Stellen zur medizinischen und beruflichen Abklärung ermitteln und deren Wirkungen hinsichtlich der Zielerreichung der IV-Abklärung analysieren.
Eckdaten
Projektleitung
Prof. Dr. Heidrun Karin Becker, Jürg Guggisberg
Projektteam
Heike Daniel, Kurt Pärli
Projektpartner
Büro für arbeits- und sozialpolitische Studien BASS AG
Projektstatus
abgeschlossen, 10/2013 - 12/2014
Institut/Zentrum
Institut für Ergotherapie (IER); Abteilung Business Law (ABL); Institut für Unternehmensrecht (IUR)
Drittmittelgeber
Bund