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Integration des Langsamverkehrs in das digitalisierte Verkehrssystem

Beschreibung

Gestützt auf bestehende Forschungsarbeiten, insbesondere aus dem ASTRA-Forschungspaket «Auswirkungen des automatisierten Fahrens», sowie Experteninterviews werden Szenarien der technologischen Entwicklung skizziert. Dabei steht die Digitalisierung (insbesondere die Automatisierung von Strassenfahrzeugen und deren Vernetzung mit anderen Fahrzeugen und sonstigen Verkehrsteilnehmenden sowie mit der Infrastruktur) im Fokus.
Auf Basis dieser Szenarien werden Varianten der Ausgestaltung der Interaktion zwischen Langsamverkehr und motorisierten Fahrzeugen unterschiedlicher Automatisierungsstufen wie auch dem Umfeld, inkl. Infrastruktur entworfen. Die Varianten adressieren Aspekte wie z.B. die Situationen und Örtlichkeiten (Strassenraumgestaltung, Verkehrsregime), wo solche Interaktionen stattfinden, oder die Heterogenität des Langsamverkehrs.

Die Varianten werden entlang folgender Themen diskutiert:

  • Erforderliche technische Voraussetzungen und Rahmenbedingungen.
  • Auswirkungen auf die Funktionalität des Verkehrssystems
  • Sicherheit und Redundanz der Systeme
  • Einschätzungen zur Nutzerakzeptanz / Attraktivität für den Langsamverkehr
  • Rechtliche Aspekte

Abschliessend wird beurteilt, ob die Varianten angesichts der in der Schweiz vorhandenen Infrastruktur und sonstigen Rahmenbedingungen anwendbar oder ob und ggf. welche Anpassungen notwendig sind.
Bei der Ausgestaltung der Varianten wird auf Kompatibilität zu internationalen Massnahmen geachtet.

Eckdaten

Projektleitung

Prof. Dr. Markus Hackenfort, Bettina Zahnd (EBP Schweiz AG)

Projektteam

Gisela Benedek, Dr. Christian Heimgartner (Lumisera AG), Laura Herten (EBP Schweiz AG), Dr. Astrid Jäger (EBP Schweiz AG), Thomas Kohli (Anwaltskanzlei Kohli), Dr. Tanja Stoll

Projektpartner

EBP Schweiz AG; Lumisera AG; Anwaltskanzlei Kohli

Projektstatus

laufend, gestartet 06/2024

Institut/Zentrum

Psychologisches Institut (PI)

Drittmittelgeber

Bund

Projektvolumen

149'827 CHF