Bachelorstudium Umweltingenieurwesen
Sie interessieren sich für Natur und Umwelt, die Landwirtschaft, den Klimawandel oder die Energiewende? Sie wollen den Umweltkrisen unserer Zeit mit Lösungen entgegentreten? Mit unserem Bachelor in Umweltingenieurwesen gestalten Sie die Zukunft mit!
Auf einen Blick
Abschluss: Bachelor of Science ZHAW in Umweltingenieurwesen
Vertiefungen: Biologische Landwirtschaft und Hortikultur, Erneuerbare Energien und Ökotechnologien, Naturmanagement, Umweltsysteme und Nachhaltige Entwicklung, Urbane Ökosysteme
Arbeitsaufwand: 180 ECTS-Credits
Aufnahmebedingungen: Erfahren Sie hier mehr
Organisationsform: Vollzeit oder Teilzeit
Dauer: 6 Semester (Vollzeit), 9 bis 12 Semester (Teilzeit)
Studienbeginn: Jeweils im September
Anmeldeschluss: Das Anmeldefenster für Studienbeginn Herbst 2027 ist ab Oktober 2026 geöffnet.
Unterrichtssprache: Deutsch, teilweise Englisch im 4. Semester
Studiengebühr: 720.– pro Semester und zusätzliche Aufwände rund ums Studium
Broschüre: BSc Broschüre Umweltingenieurwesen (PDF 1.10 MB)
Weiterführender Studiengang: Master of Science in Umwelt und Natürliche Ressourcen
Warum Umweltingenieurwesen studieren?
Von Klimaerwärmung, ressourcenintensiver Landwirtschaft über Energieversorgung bis hin zum Biodiversitätsverlust – die Herausforderungen, vor denen wir stehen, sind vielschichtig und komplex. Um ihnen zu begegnen, entwickeln wir den Studiengang stetig weiter und bilden unsere Studierenden für die künftige Arbeitswelt aus.
Der Studiengang behandelt Umweltthemen interdisziplinär, praxisorientiert und wissenschaftlich. Er verbindet persönliches Coaching mit individuellen Gestaltungsmöglichkeiten, was Ihnen eine auf Sie zugeschnittene Ausbildung ermöglicht. Gemeinsam mit Fachexpert:innen aus den Forschungsgruppen unseres Institutes für Umwelt und Natürliche Ressourcen arbeiten Sie schon während des Studiums an praxisrelevanten Fragestellungen und wenden das Gelernte direkt an.
Gemeinsam mit unseren Studierenden engagieren wir uns seit mehr als 20 Jahren für eine bessere Zukunft. In dieser Zeit haben über 1'500 Absolvent:innen ihr Diplom entgegennehmen dürfen.
Im Video beschreiben sie ihr Studium in drei Wörtern:
Als Bachelor of Science in Umweltingenieurwesen
- schützen Sie Ökosysteme und fördern die Biodiversität in urbanen und ländlichen Gebieten.
- sensibilisieren und motivieren Sie Menschen für den notwendigen Wandel und setzen sich für eine lebenswerte Zukunft ein.
- implementieren Sie neue, ressourcenschonende Technologien und Systeme für eine umweltfreundliche Landwirtschaft und ressourceneffiziente Energiesysteme.
Lernen Sie uns kennen
- Infoanlässe in Wädenswil – Informieren Sie sich persönlich bei uns auf dem Campus
- Online-Infoanlässe – Informieren Sie sich ortsunabhängig und doch persönlich über das Studium
- Schnuppertage – Erleben Sie den laufenden Unterricht und den Studienalltag
Gute Gründe für ein Umweltingenieurwesen-Studium an der ZHAW
- Den Aufbau Ihres Studiums bestimmen Sie. Wir begleiten Sie mit persönlicher Beratung und fachlichem Coaching.
- Projektwochen, Exkursionen, Praktika und die Möglichkeit, eigene Projekt- und Geschäftsideen zu realisieren, garantieren ein abwechslungsreiches Studium.
- Sie profitieren von der Erfahrung und den Netzwerken unserer Lehrpersonen, die als ausgewiesene Fachexpert:innen auf ihren Gebieten auch in der Forschung, Politik oder Praxis tätig sind.
- Sie studieren an schönster Lage inmitten der Grüental-Gärten, wo wir Artenvielfalt pflegen und Umweltforschung erlebbar machen.
Studieninhalte und -verlauf
Das Studium dauert mindestens drei Jahre und kann in Vollzeit oder Teilzeit absolviert werden. In beiden Fällen profitieren Sie vom gesamten Modulangebot und allen Wahlmöglichkeiten.
In der Modulübersicht finden Sie sämtliche Module des Studienganges dargestellt und inhaltlich beschrieben.
Im Folgenden wird der Aufbau des Studienganges näher erklärt.
Umweltprojekte und naturwissenschaftliche Grundlagen
Im Grundstudium befassen Sie sich mit den drängenden Herausforderungen unserer Zeit: dem raschen Klimawandel, den ressourcenzehrenden Ernährungssystemen, dem Biodiversitätsverlust und Artenschwund und den Fragen der Energiewende. Sie lernen im Rahmen von vier grossen Umweltprojekten und den ergänzenden naturwissenschaftlichen Grundlagen, was Sie zur Erarbeitung von innovativen Lösungen brauchen.
Vertiefungen und Wahlbereich I
Nach Abschluss des Grundstudiums setzen Sie im Hauptstudium Ihren fachlichen Fokus, indem Sie sich für eine von fünf Vertiefungen entscheiden. Die Vertiefung gestalten Sie anhand von drei ausgewählten Schwerpunkten und ergänzen sie mit passenden Modulen und Minors, um Ihr Studium bewusst auf Ihre Interessen und Ziele auszurichten.
Sie interessieren sich besonders für die Schnittstellen zwischen den Vertiefungen? Unser neuer Studiumsaufbau ermöglicht Ihnen, sich fachlich genau dort zu fokussieren. Unser Team aus erfahrenen Studienberater:innen wird Sie im ersten Studienjahr bei diesen Entscheidungen unterstützen und mit Ihnen eine individuelle Studienplanung ausarbeiten. Diese fünf Vertiefungen stehen Ihnen zur Auswahl:
«Biologische Landwirtschaft und Hortikultur»
Sie nutzen die Prinzipien der biologischen Landwirtschaft und planen regenerative Landwirtschaftssysteme, welche eine nachhaltige Nahrungsmittelproduktion und Förderung der Biodiversität in den Fokus stellen.
«Erneuerbare Energien und Ökotechnologien»
Im Sinne des Klimaschutzes planen Sie ressourceneffiziente Energiesysteme und Kreisläufe. Sie entwickeln Konzepte für den Einsatz von Biogasanlagen, wasserbasierten Kreislaufsystemen oder Solarenergie.
Sie fördern die Biodiversität und schützen Lebensräume, indem Sie Projekte im Natur- und Landschaftsschutz, Wildtier- und Gewässermanagement und im Bodenschutz planen, umsetzen und das Monitoring begleiten.
«Umweltsysteme und Nachhaltige Entwicklung»
Ihr Beitrag zur Nachhaltigkeitstransformation erfolgt in der Umweltkommunikation und Bildung, im Schutzgebietsmanagement und im Tourismus und der damit verbundenen regionalen Wertschöpfung. Dabei sensibilisieren Sie die Gesellschaft für eine nachhaltige Nutzung von Ressourcen.
Sie planen und begleiten Bauprojekte zur Grünraumentwicklung sowie zur Vernetzung der Siedlungsnatur und entwerfen klimaregulierende, hitzemindernde Vegetationssysteme für die zukünftige Klimastadt.
Minors und Wahlbereich II
Nebst Ihrer Vertiefung können Sie je nach Interesse aus 30 verschiedenen Modulen, 6 Minors und dem Internationalen Profil auswählen. Auf diese Weise ergänzen Sie Ihre Vertiefung mit praxisrelevanten Zusatzqualifikationen.
Freiräume und Challenges
Neu bieten wir noch mehr Gestaltungsfreiraum für jene Studierenden, die gerne eigene Ideen einbringen, das Gelernte in der Berufswelt anwenden möchten oder ausserhalb unseres Modulangebotes Ihren fachlichen Horizont erweitern wollen. Die Freiräume und Challenges umfassen folgende Angebote:
- Berufspraktikum: Mehrmonatige Praxiserfahrung im Rahmen Ihrer Vertiefung oder eines Minors im In- oder Ausland sammeln.
- Challenges: Interdisziplinäre Fragestellungen, die Sie in Studierendenteams von der Idee bis zur konkreten Umsetzung bearbeiten. Die Dozierenden agieren als Coaches, die Ihnen mit Rat und Tat zur Seite stehen.
- Gesellschaftliches Engagement: Vorantreiben einer eigenen Projektidee mit Nachhaltigkeitsanspruch und gesellschaftlichem Impact. Fachliche und überfachliche Kompetenzen werden gleichermassen gefördert.
- Innovation Lab: Entwicklung und Realisierung einer eigenen Geschäftsidee oder eines eigenen Projekts während des Studiums. Unternehmerisches Denken und Handeln werden gefördert.
- Selbstorganisierte Module: Ergänzung Ihrer Modulwahl mit passenden Präsenz- oder Onlinekursen oder Summer/Winter Schools ausserhalb unseres Studienganges, sei das im In- oder Ausland.
Welche Freiräume und Challenges Sie besuchen, entscheiden Sie. Unsere Studienberater:innen unterstützen Sie gerne dabei. Insgesamt können Freiräume und Challenges bis zu 30 ECTS-Credits Ihres Studiums ausmachen.
Überfachliche Kompetenzen und wissenschaftliche Arbeiten
Die überfachlichen bilden zusammen mit den fachlichen Kompetenzen die Grundlage für eine erfolgreiche, spätere Tätigkeit als Umweltingenieur:in und werden im Studium gezielt gefördert. Sie schreiben eine Semesterarbeit und eine Bachelorarbeit zu selbst gewählten oder vorgeschlagenen Themen und werden von unseren Fachexpert:innen individuell betreut. Die Bachelorarbeit können Sie im In- und Ausland und auch in Kombination mit einem Berufspraktikum verfassen.
Internationaler Austausch und Mobilität
Sie möchten Ihren Studienalltag international ausrichten? Wir bieten verschiedene Möglichkeiten: Infrage kommen ein Auslandssemester oder -jahr, das Verfassen der Bachelorarbeit im Ausland, ein internationales Praktikum oder kürzere Aufenthalte im Rahmen einer Summer oder Winter School im Ausland. Ihre internationalen Aktivitäten können Sie sich durch das «Certificate of International Profile» bescheinigen lassen.

«Durch mein Auslandssemester in Utrecht, Niederlande, erhielt ich Einblicke in das Leben einer grossen Studentenstadt, die viele verschiedene kulturelle Einflüsse vereint. Der Perspektivenwechsel ermöglichte es mir, neue Gedanken für mein Studium zu entwickeln und zu reflektieren. Vor allem die neu geknüpften Kontakte und die erlebnisreiche Zeit werden meine Zukunft massgeblich prägen.»
Selina Pfäffli, Studentin
Karriere
Seit mehr als 20 Jahren bilden wir Umweltingenieur:innen aus, die nach dem Bachelorabschluss erfolgreich in vielfältige Berufe starten – in privaten Unternehmen, öffentlichen Verwaltungen und Non-Profit-Organisationen oder als selbstständige Unternehmer:innen.
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Bereit für den nächsten Schritt?
1. Kennenlernen
3. Vorbereiten
Häufig gestellte Fragen zum Studiengang Umweltingenieurwesen
Wer sich für Nachhaltigkeit, Klimaschutz, Biodiversität, erneuerbare Energien oder den Schutz natürlicher Ressourcen interessiert, findet im Bachelor Umweltingenieurwesen an der ZHAW IUNR eine praxisnahe Ausbildung mit Zukunft. Das Studium verbindet Naturwissenschaften, Technik und gesellschaftliche Fragestellungen und zeigt, wie nachhaltige Lösungen für die Herausforderungen unserer Zeit entwickelt und umgesetzt werden können.
Ein Studium im Bereich Umwelt und Nachhaltigkeit eignet sich für alle, die nicht nur verstehen möchten, wie Umweltprobleme entstehen, sondern aktiv an Lösungen für Klimawandel, Ressourcennutzung, nachhaltige Ernährung oder lebenswerte Städte mitarbeiten möchten.
Nach dem Bachelor Umweltingenieurwesen stehen vielfältige Berufsmöglichkeiten offen, zum Beispiel:
- Umweltberatung und Umweltmanagement: Entwicklung und Umsetzung von Umweltkonzepten, Nachhaltigkeitsstrategien und Klimamassnahmen in Unternehmen, Gemeinden oder Organisationen.
- Naturschutz und Biodiversität: Planung und Leitung von Projekten zum Schutz und zur Entwicklung von Lebensräumen, Artenvielfalt und Landschaften.
- Erneuerbare Energien und Umwelttechnologien: Entwicklung nachhaltiger Lösungen in den Bereichen Energie, Ressourceneffizienz und Kreislaufwirtschaft.
- Nachhaltige Landwirtschaft und Ernährungssysteme: Arbeit an zukunftsfähigen Produktionssystemen und nachhaltiger Lebensmittelversorgung.
- Nachhaltige Stadtentwicklung: Gestaltung klimaangepasster Städte, Förderung von Siedlungsnatur und Entwicklung nachhaltiger Freiräume.
Das Studium eröffnet Karrierewege in Umweltbüros, Verwaltungen, Forschung, Unternehmen, NGOs oder innovativen Start-ups – überall dort, wo Fachpersonen gesucht werden, die Umweltwissen mit praktischer Umsetzung verbinden.
Ein Umweltstudium an einer Fachhochschule wie der ZHAW vermittelt Wissen und Kompetenzen, um ökologische, technische und gesellschaftliche Herausforderungen ganzheitlich zu lösen.
Im Bachelor Umweltingenieurwesen lernen Studierende unter anderem:
- wie Ökosysteme funktionieren und wie Biodiversität erhalten werden kann,
- wie nachhaltige Energie- und Technologiesysteme entwickelt werden,
- wie natürliche Ressourcen verantwortungsvoll genutzt werden,
- wie Klimaanpassung und nachhaltige Stadtentwicklung umgesetzt werden,
- wie Umweltprojekte geplant, bewertet und realisiert werden.
Das Studium ist stark praxisorientiert und verbindet Lehre, Forschung und Praxis. Studierende arbeiten an realen Fragestellungen und profitieren von der engen Verbindung zu den Forschungsgruppen des IUNR.
Ein besonderes Merkmal ist der Campus in Wädenswil mit den Grüental-Gärten als Living Lab. Hier werden Themen wie Biodiversität, nachhaltige Landnutzung und urbane Ökosysteme nicht nur theoretisch behandelt, sondern direkt erforscht und angewendet.
Durch Projekte, Feldarbeiten, Exkursionen und individuelle Wahlmöglichkeiten entsteht eine Ausbildung, die wissenschaftliche Grundlagen mit praktischer Erfahrung verbindet.
Viele Studieninteressierte suchen nach einem passenden Studium, wenn sie sich für Natur, Umwelt, Klimaschutz, Nachhaltigkeit, erneuerbare Energien, Biodiversität oder nachhaltige Entwicklung begeistern. Der Bachelor Umweltingenieurwesen an der ZHAW IUNR richtet sich an Menschen, die diese Themen nicht nur erforschen, sondern aktiv gestalten möchten.
Das Studium passt besonders gut, wenn du:
- dich für Umwelt- und Klimathemen interessierst,
- nachhaltige Lösungen für reale Probleme entwickeln möchtest,
- Naturwissenschaften mit Technik und Gesellschaft verbinden willst,
- gerne praktisch arbeitest und Projekte umsetzt,
- einen Beruf mit gesellschaftlichem und ökologischem Impact suchst.
Je nach Interesse kannst du im Studium unterschiedliche Schwerpunkte setzen – beispielsweise in erneuerbaren Energien und Ökotechnologien, biologischer Landwirtschaft und Hortikultur, Naturmanagement, Umweltsystemen und nachhaltiger Entwicklung oder urbanen Ökosystemen.
Das Bachelor-Studium Umweltingenieurwesen an der ZHAW bietet damit eine ideale Grundlage für alle, die Nachhaltigkeit studieren, im Klimaschutz arbeiten oder eine Karriere im Umweltbereich starten möchten.
Das Bachelor-Studium Umweltingenieurwesen an der ZHAW IUNR in Wädenswil verbindet fundierte wissenschaftliche Grundlagen mit hoher Praxisorientierung und individueller Gestaltungsmöglichkeit. Die besondere Stärke liegt im Zusammenspiel von Lehre, Forschung und Praxis: Studierende lernen aktuelle Umweltfragen nicht nur theoretisch kennen, sondern arbeiten an realen Fragestellungen und entwickeln praxisnahe Lösungen.
Ein besonderes Merkmal ist der Campus in den Grüental-Gärten in Wädenswil, der als Living Lab dient. Hier werden Themen wie Biodiversität, nachhaltige Landnutzung, urbane Ökosysteme und Umweltmanagement direkt vor Ort erforscht, erprobt und sichtbar gemacht. Die Umgebung wird damit zum Lern- und Forschungsraum, in dem Wissen unmittelbar angewendet werden kann.
Weitere Besonderheiten des Studiums sind:
- Praxisnahe Ausbildung: Durch Projekte mit Forschungsgruppen des IUNR, Feldarbeiten, Exkursionen und reale Aufgabenstellungen sammeln Studierende früh wertvolle Praxiserfahrung.
- Individuelle Profilbildung: Mit Vertiefungen, Minor, Challenges und Wahlmöglichkeiten können Studierende ihr Studium gezielt an ihren Interessen und beruflichen Zielen ausrichten.
- Interdisziplinärer Ansatz: Das Studium verbindet Naturwissenschaften, Technik und gesellschaftliche Perspektiven, um komplexe Umwelt- und Nachhaltigkeitsfragen ganzheitlich zu bearbeiten.
- Direkter Wissenstransfer: Erkenntnisse aus der Forschung fliessen kontinuierlich in die Lehre ein und ermöglichen eine Ausbildung am Puls aktueller Umwelt- und Nachhaltigkeitsthemen.
So entsteht ein Studium, das Theorie, Forschung und Anwendung verbindet und Studierende darauf vorbereitet, nachhaltige Lösungen für die Herausforderungen von morgen zu entwickeln.
Ja. Der Bachelor Umweltingenieurwesen an der ZHAW IUNR bietet vielfältige Möglichkeiten, das Studium an die eigenen Interessen und beruflichen Ziele anzupassen. Neben der Wahl einer Vertiefung können Studierende mit einem Minor zusätzliche Schwerpunkte setzen. Das Studienmodell mit «Freiräumen und Challenges» ermöglicht es zudem, eigene Themen, Projekte und Fragestellungen einzubringen.
Bis zu 30 ECTS-Credits können individuell gestaltet werden. So entsteht ein persönliches Profil – beispielsweise mit Fokus auf Innovation, Nachhaltigkeit, Unternehmertum oder interdisziplinäre Zusammenarbeit.
Mögliche Gestaltungsoptionen sind:
- Interdisziplinäre Challenges: Gemeinsam mit Studierenden aus verschiedenen Fachrichtungen komplexe Umweltfragen bearbeiten und praxisnahe Lösungen entwickeln.
- Innovation Lab: Eigene nachhaltige Geschäftsideen entwickeln, testen und weiterbringen – beispielsweise im Bereich Green Tech ein Start-Up validieren und weiterentwickeln oder nachhaltige Dienstleistungen umsetzen.
- Impact-Projekte: Eigene Projekte mit gesellschaftlichem oder ökologischem Mehrwert umsetzen.
- Externe Module: Lehrveranstaltungen anderer Hochschulen besuchen und ins Studium integrieren.
Das Bachelor-Studium Umweltingenieurwesen an der ZHAW IUNR ist konsequent praxisorientiert. Studierende lernen nicht nur im Hörsaal, sondern arbeiten direkt an realen Fragestellungen aus Umwelt, Natur und Gesellschaft. Unsere Stärke liegt in der engen Verbindung von Lehre, Forschung und Praxis.
Die Praxisnähe zeichnet sich aus durch:
- Direkte Forschungsintegration: Studierende arbeiten von Beginn an mit Fachexpertinnen und Fachexperten an realen Projekten der IUNR-Forschungsgruppen zusammen.
- Living Labs: Unser Campus ist ein einzigartiges Living Lab für nachhaltige Entwicklung. Die Gärten, Versuchsflächen und Labore sind Orte, an denen Ideen erprobt und Innovationen unter realen Bedingungen entwickelt werden.
- Feldarbeit & Exkursionen: Regelmässige Einsätze in der Natur, Projektwochen und Exkursionen sind feste Bestandteile des Studiums.
- Berufspraktikum im In- oder Ausland: Ein mehrmonatiges Praktikum in einem Unternehmen, einer Organisation oder Institution kann in den Studienverlauf integriert werden und ermöglicht wertvolle Einblicke in die Berufspraxis.
Ab dem Hauptstudium stehen im Bachelor Umweltingenieurwesen an der ZHAW IUNR fünf Vertiefungen zur Auswahl. Damit können Studierende ihr Studium gezielt auf ihre Interessen und späteren Berufsperspektiven ausrichten:
- Biologische Landwirtschaft und Hortikultur: Die Vision von der nachhaltigen Ernährung. Perfekt für alle, die agrarökologische Systeme gestalten, Höfe auf Bio umstellen oder die Lebensmittelproduktion der Zukunft revolutionieren wollen.
- Erneuerbare Energien und Ökotechnologien: Die Macher:innen der Energiewende. Ideal für technikbegeisterte Köpfe, die Natur und «Green Tech» verknüpfen möchten, um Ressourceneffizienz und echte technische Lösungen voranzutreiben.
- Naturmanagement: Die Stimme für Wildtiere, Wald Landschaft und Gewässer. Massgeschneidert für analytische Köpfe, die sich aktiv für den Erhalt der Biodiversität einsetzen und Renaturierungsprojekte planen wollen. (Der Wald ist im neuen Curriculum weniger vertreten als vorher. Wir haben auch kein Modul, welches den Wald explizit behandelt. Die BFH hat das Thema Wald klar drin. Ist ein Unterscheidungsmerkmal zwischen den Studiengängen.)
- Umweltsysteme und nachhaltige Entwicklung: Die Gestalterinnen des gesellschaftlichen Wandels. Die richtige Wahl für systemische Denkerinnen, die Menschen zusammenbringen, Nachhaltigkeit beurteilen und echten Impact in Politik, Wirtschaft und Regionalentwicklung hinterlassen möchten.
- Urbane Ökosysteme: Die Problemlöser:innen für die Stadt der Zukunft. Entwickelt für Stadtkinder und Visionäre, die graue Städte durch Förderung der Siedlungsnatur grüne Infrastrukturen, Fassadenbegrünung und Klimaanpassung wieder lebenswerter und gesünder machen wollen. (Siedlungsnatur und Freiraummanagement sind hier die grossen Punkte, darum würde ich das «grüne Infrastrukturen» ersetzen.)
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